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Sciadopitys verticillata - Schirmtanne

Heimat:

Wuchs:



Standort und
Bodenansprüche:
Japan

Kleiner bis mittelgroßer Baum mit aufrecht stehenden Ästen, bis 10 m hoch. Langsamer, schmal kegelförmiger Wuchs. Nadeln bis 12 cm lang und auffallend quirlständig.

Liebt absonnige und luftfeuchte Standorte. Wenig windverträglich und sehr anspruchsvoll an die
Bodenverhältnisse. Benötigt frische, lockere und kalkfreie Substrate mit hohem Nährstoffgehalt.

Verwendung:

Seltenes und äußerst ansprechendes Ziergehölz für Einzelstellung in Gärten und kleineren Parkanlagen. Da langsam wachsend und äußerst anspruchsvoll bleiben Exemplare über 3 m Höhe eine Seltenheit.

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Sequoiadendron giganteum - Mammutbaum

Heimat:

Wuchs:





Wurzelsystem:



Standort und
Bodenansprüche:
Eng begrenztes Areal in der Sierra Nevada, Kalifornien.

Der Mammutbaum ist das größte Lebewesen dieser Erde. Das stärkste Exemplar hat die nahezu unvorstellbaren Werte aufzuweisen: Alter ca. 3200 Jahre, Höhe 94,5 m, Brusthöhendurchmesser 8,81 m und Holzmasse 1486 m3. Der stärkste Ast ist 38,1 m lang und hat einen Durchmesser 2,3 m. In der Jugend wächst der Baum breit kegelförmig und ist bis zum Boden beastet.

Bildet in den ersten Jahren eine Pfahlwurzel, die selten tiefer als 1 m in den Boden vordringt. Später wird ein Herzwurzelsystem mit weitstreichenden Ernährungswurzeln ausgebildet, das den Oberboden sehr intensiv durchzieht. Die Sequoia hat sich als extrem sturmsicher erwiesen.

Optimales Wachstum zeigt der Mammutbaum auf tiefgründigen, sandigen Lehmen mit hohem Nährstoffgehalt und gleichmäßiger Feuchtigkeit. Er vermag jedoch auf allen kultivierten Böden zu gedeihen. Auch ein hoher Kalkgehalt wird toleriert. Verlangt in der Jugend eine vor kalten Winterwinden geschützte Lage. Tiefe Temperaturen werden zwar vertragen, jedoch keine starken Schwankungen.
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Verwendung:




Im Forst:


In vielen Ländern Mittel- und Westeuropas wird Sequoia giganteum seit 1853 als besonders repräsentativer Baum für große Gärten und Parkanlagen kultiviert. Er hat sich als relativ widerstandsfähig gegen Immissionen erwiesen und eignet sich bedingt auch für eine Verwendung im innerstädtischen Bereich.

Forstliche Anbauversuche haben dagegen nur in wenigen Staaten stattgefunden. Sehr positive Beispiele sind aus klimatisch milden Regionen in Frankreich, Belgien und Südwest-Deutschland bekannt. Aber auch in Göttweig, N.Ö. stocken stattliche Exemplare mit einer beachtlichen Massenleistung. In erster Linie eignen sich Standorte mit mindestens 450 mm Jahresniederschlag und maximalen Tiefst-Temperaturen von - 26 Grad Celsius. Dort übertrifft der Mammutbaum in seiner Zuwachsleistung alle heimischen Nadelholzarten weit. Die ältesten Versuchsfläche weisen mit 110 Jahren Baumhöhen zwischen 40 und 50 m und hochgerechnete Derbholzvorräte von über 2000 Vfm/ha aus. Der durchschnittliche Gesamtzuwachs kann auf besonders guten Bonitäten zwischen 30 und 40 fm/Jahr liegen.

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