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Picea breweriana - Siskiyou-Fichte
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Heimat:
Wuchs:
Standort und
Bodenansprüche: |
Nordamerika-Südwest, Südoregon
und Nordkalifornien
Mittelhoher Baum mit breit-pyramidelem Kronenaufbau. Höhe bis 15 m. Die langen Hauptäste
hängen meist malerisch durch. Seitenzweige mähnenartig herabhängend. In der Jugend
langsamwüchsig.
Liebt sonnige Standorte in luftfeuchten Lagen. Stellt ähnlich wie unsere heimische Fichte
keine besonderen Ansprüche an die Bodenverhältnisse, gedeiht jedoch am besten auf
frischen, durchlässigen Substraten. |
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Verwendung: |
Dekorativer Solitärbaum für Parks und größere Gärten. Im innerstädtischen Bereich
empfindlich gegenüber Immissionen. |
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Picea engelmannii - Engelmannsfichte
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Heimat:
Wuchs:
Standort und
Bodenansprüche: |
Nordamerika-West. In den Rock
Mountains von British Columbia und
Alberta bis New Mexico, sowie im Ostteil der Cascaden in Washington
und Oregon.
Hoher Baum bis 40 m (50 m) mit sehr dichter schmaler Krone.
Die Engelmannsfichte ist ein Baum des Hochgebirges und liebt deshalb kühles Klima. In
ihrer Heimat bevorzugt sie feuchten Böden, doch hat sie sich in Europa als äußterst
anspruchslos an den Wasserhaushalt und die Qualtät der Böden erwiesen. |
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Verwendung:
Im Forst:
In der Christbaumkultur: |
In der Jugend zeigt sie auf guten Bonitäten des Flachlandes ungestümes Wachstum mit
überlangen Terminaltrieben und steil nach oben gestellten Seitenästen. Aus diesem Grunde
eignet sie sich für eine Verwendung im Gartenbau weniger gut als die Blaufichte. |
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Als ausgesprochener
Hochgebirgsbaum, kommt sie in ihrer Heimat erst in Lagen oberhalb 1000 m Seehöhe vor und
bildet zusammen mit der Felsen-gebirgstanne (Abies lasiocarpa) die Baumgrenze, die im
Süden ihres Verbreitungs-gebietes über 4000 m liegt. In Europa würde sich die
Engelmannsfichte sehr gut für Hochlagenaufforstungen eignen. Die Vorteile gegenüber der
heimischen Fichte liegen in einem rascheren Jugendwachstum und ihrer härteren Benadelung,
die sie besser vor Wildverbiß schützt.
Die Herkünfte aus den südlichen Rocky Montains unterscheidet sich von der Blaufichte
positiv durch ihre wesentlich weichere Benadelung und eine sehr gleichmäßige
Blauviolettfärbung. Leider reagiert sie als Baum der Hochlagen prompt auf die erste
Frühlingswärme, treibt in tiefen Lagen früh aus und wird häufig von Frösten
geschädigt. Auch sonst neigt sie zu abnormalen Trieben und Ausfall von Knospen. Das hat
zur Folge, daß ohne intensive Beschneidung nur ein relativ geringer Prozentsatz an gut
geformten Christbäumen zu erwarten ist. Eine Verwendung dieser Baumart kann bestenfalls
in höheren Lagen und auf sehr schwachwüchsigen Böden empfohlen werden.
In den US-Bundesstaaten Colorado, Arizona und New-Mexico kommt die Engelmannsfichte an
vielen Standorten zusammen mit der Blaufichte vor. Das bedeutet, daß ab einer Seehöhe
von 2400 m ein gleitender Übergang von der Blaufichte zur Engelmannsfichte gegeben ist.
Mit zunehmender Höhe nimmt der Einfluß der Engelmannsfichte, damit die Schönheit der
Bäume und die Intensität der Nadelfarbe zu. Leider aber auch ihre Anfälligkeit
gegenüber Knospenausfällen und Triebanomalien. Diese Mischtypen sind in der Kultur meist
durch ihre steile Aststellung zu erkennen.
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