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Larix kaempferi (leptolepis) - Japanische Lärche

Heimat:

Wuchs:


Standort und
Bodenansprüche:
Japan

Hoher Baum mit breit ausladender Krone und waagrecht abstehenden Ästen; Höhe 25 - 30 m. Sommergrün.

Die Japanlärche braucht neben sonnigen und freien Standorten vor allem während der Vegetationszeit viele Niederschläge und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb bringt sie besonders im kühlen Küstenbereich die besten Wuchsleistungen. Aber auch an den Boden stellt sie hohe Ansprüche in Bezug auf Nährstoff- und Feuchtigkeitsgehalt. Staunässe wird allerdings gemieden.
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Verwendung:



Im Forst:

Solitärgehölz für Parks und große Gärten im subatlantischen Klimabereich. Für den innerstädtischen Bereich nicht geeignet.

Während die Japanlärche in den luftfeuchten Küstengebieten Norddeutschlands und Dänemarks in ihren Zuwachsleistungen die europäische Lärche weit übertrifft und dort eine forstlich nicht unbedeutende Stellung einnimmt, kann ihr Anbau in Österreich nicht empfohlen werden. In sehr luft- und bodenfeuchten Tieflagen des Alpenrandes könnte der experementierfreudige Waldbauer allerdings auf die Hybridlärche (Larix eurolepis) zurückgreifen, die in ihren Wuchsleistungen ihre Eltern noch übertrifft und dabei das geringe Krebsrisiko der Japanlärche aufweist.
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Metasequoia glyptostroboides - Urweltmammutbaum

Heimat:




Wuchs:



Standort und
Bodenansprüche:
China
Wie der Ginkgo, so war auch die nadelabwerfende Metasequoia in der Kreidezeit bei uns heimisch. Ihr zahlreiches Auftreten wird in verschiedenen fossilen Ablagerungen nachgewiesen. Erst 1941 wurde sie in China wiederentdeckt. Die natürliche Population umfaßt 5420 Bäume. Diese werden heute gerne als ”lebende Fossile” bezeichnet.

Raschwüchsiger Baum mit kegelförmiger, dicht beasteter Krone. Sommergrün. Als Maximalhöhe wird ca. 50 m, bei einem Stammdurchmesser von 2,2 m genannt.


In der Heimat besiedelt der Urweltmammutbaum feuchtschattige Gebirgswälder mit tiefgründigen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Böden. Erfolgreiche Anbauversuche vom russischen St. Petersburg über Kenia bis nach Argentinien lassen jedoch auf hohe standörtliche und klimatische Toleranz schließen. Wintertemperaturen von - 32 Grad C und Minimal-Niederschläge von 400 mm wurden ohne Schäden überstanden. Nur im Frühjahr zeigt er sich frostempfindlich. Ein ausreichender Schutz vor kalten Winterwinden hat sich als vorteilhaft erwiesen.
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Verwendung:


Im Forst:

Interessantes Solitärgehölz für Parks und große Gärten. Zuverlässig frosthart und stadtklimafest. Angesichts der äußerst kurzen Beobachtungszeit - die erste Aussaat in Europa erfolgte 1948 - steckt in diesem Baum großes Potential, daß er sich als forstlich wertvolle Hochleistungsholzart entpuppt. Zumindest für das erste Viertel einer normalen Umtriebszeit wird von äußerst beeindruckenden Wuchsleistungen berichtet. In der Schweiz erreichte ein 18-jähriger Bestand Oberhöhen von 13,5 m und einen durchschnittlichen BHD von 18,6 cm. Aus Polen werden für eine 25-jährige Aufforstung Höhen von 15,5 m und mittler Brusthöhendurchmesser von 33 cm gemeldet. Beobachtet man Soiltärbäume auf den verschiedensten Standorten in Österreich, so erscheinen ähnlich gute Wuchsleistungen auch bei uns realistisch. Ein Anbau scheint vor allem auf frischen, nährstoffreichen Standorten, entlang von Fluß- und Bachufern zielführend. Überflutungen werden toleriert, andauernd hoher Grundwasserstand und Staunässe sind jedoch schädlich. Der Urweltmammutbaum gedeiht auch auf trockenen und ärmeren Substraten, reagiert hier jedoch sofort mit deutlichen Zuwachsverlusten. Seine Nadelstreu bildet gute, leicht abbaubare Humusformen.

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