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Syringa vulgaris - Gewöhnlicher Flieder

Heimat:

Wuchs:

Blüte und Frucht:


Standort und
Bodenansprüche:
Südwesteuropa

Aufrechter, dicht verzweigter Großstrauch, 4 - 6 m hoch.

Violett, in bis zu 15 cm langen, aufrechten Rispen, stark duftend.

Liebt volle Sonne und sommerwarme Standorte. Bevorzugt werden tiefgründige anlehmige Böden ohne hohen Grundwasserstand. Ansonsten sehr anspruchslos und anpassungsfähig; frosthart, hitzevertäglich, stadtklimafest, windresistent.

Verwendung:

Schönblühendes Wildgehölz für die freie Landschaft und an Autobahnen. Wichtiges Nährgehölz für Bienen und Falter. Für Zierzwecke stehen zahlreiche farbenprächtige Züchtungen und Hybriden zur Verfügung.
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Tilia cordata - Winterlinde

Wuchs:

Blüte und Frucht:

Wurzelsystem:

Standort und
Bodenansprüche:
Stattlicher Baum mit kegelförmiger, dichter Krone, 18 - 25 m (30 m) hoch.

Gelblichweiß, stark duftend und honigend. Früchte dünnschalige, ovale Nüßchen.

In den ersten Jahren wird eine Pfahlwurzel, später ein kräftiges, unregelmäßiges
Herzwurzelsystem gebildet.
Verträgt besonders in der Jugend viel Schatten. Bevorzugt mäßig trockene, nährstoffreiche, gutdurchlüftete Böden. Allgemein sehr anpassungsfähig, gedeiht auch noch auf ärmeren Standorten, benötigt aber sommerwarme Lagen. Ansonsten sehr frosthart, hitzetolerant und windfest. Verträgt das Stadtklima.
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Verwendung:


Im Forst:

Bedeutender Park- und Alleebaum, der ein sehr hohes Alter erreichen kann, wichtige Bienenweide. Alte Linden bieten gute Nistmöglichkeit für Höhlenbrüter.
Selten bestandesbildende, jedoch äußerst wichtige Mischbaumart auf Traubeneichen-Standorten, wo sie als Nebenbestand zur Schaftpflege und Wertholzerziehung hervorragende Dienste leistet. Im Unterschied zur Hainbuche hat die Linde den Vorteil, daß ihre weichen Äste durch Reiben an den Stämmen des Hauptbestandes keine Rindenverletzungen verursacht. Zudem besteht die Möglichkeit, besonders gut geformte Stämme in den Hauptbestand einwachsen zu lassen und damit insgesamt eine höhere Wertleistung zu erzielen.
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