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Robinia pseudoacacia - Robinie

Heimat:

Wuchs:

Blüte und Frucht:

Wurzelsystem:





Standort und
Bodenansprüche:
Nordamerika-Ost

Mittelgroßer Baum mit rundlicher und lockerer Krone, 20 - 25 m (30 m) hoch.

10 - 25 cm lange, weiße, hängende Trauben, stark süßlich riechend;
braune Hülsen, oft den Winter über am Baum, giftig.
Auf normalen Böden wird ein flaches, intensives Wurzelsystem ausgebildet, das in
hohem Maße bodenfestigend wirkt. In Trockengebieten und auf lockeren Substraten
können aber Wurzeln bis in 7 Meter Tiefe vordringen. Feinwurzeln leben in Symbiose mit
Luftstickstoff bindenden Bakterien, die zur Stickstoffversorgung des Baumes beitragen. Sie besitzen auch die Fähigkeit, den Waldboden aufzulockern und in seinen obersten Schichten einen Zustand der Bodengare herzustellen.

Sie ist eine extreme Lichtholzart, mit bescheidenen Ansprüchen an die Bodenverhältnisse, versagt aber auf schweren, undurchlässigen und sauerstoffarmen Substraten und meidet Böden mit hohem Kalkgehalt; hitze-, dürre- und industriefest, salzresistent, daher für das Stadtklima sehr gut geeignet.
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Verwendung:

Als Alleebaum und für Pflanzungen im innerstädtischen
Bereich. Besonders geeignet zur Befestigung von Schutthalden, Dämmen,
Böschungen und erosionsgefährdeten Hängen. Nicht an Kinderspielplätzen
verwenden, da Blätter, Samen und Rinde giftig! Nektar- und zucker-
reiches Insektennährgehölz. Oft gezielter Anbau wegen der Honigtracht.
Die Scheinakazie wird seit 200 Jahren wegen ihres zähen, dauerhaften
Holzes intensiv angebaut. Besonders bei den Aufforstungen magerer
Sand- und Kiesböden in niederschlagsarmen Gebieten liefert sie ver-
gleichsweise gute Holzerträge. Doch verbreitet sich die Robinie durch
Wurzelbrut oft so aggressiv, daß eine nachhaltige Verdrängung der natürlichen Vegetation nur mit hohem Aufwand zu verhindern ist. Durch ihre extreme Raschwüchsigkeit in der Jugend ist auch eine gezielte Mischwaldbegrünung äußerst schwierig. Zudem besteht zwischen der Robinie und anderen Baumarten eine nicht zu unterschätzende Unverträglichkeit. Besonders hochwertige Schaftqualitäten werden durch Kreuzungen mit der Schiffsmastrobinie (Robinia pseudoacacia rectissima) erzielt. Die junge Rinde der Robinie wird im Spätwinter gerne von Kaninchen und Hasen geschält und die Knospen vom Schalenwild verbissen.
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Rosa canina - Hundsrose, Heckenrose

Wuchs:


Blüte und Frucht:

Standort und
Bodenansprüche:
Locker aufrechter, raschwüchsiger Strauch, sich durch Wurzelausläufer stark
ausbreitend, Höhe bis 3 m.

Blaßrosa bis weiß, duftend. Ovale Hagebutten, eßbar, hoher Vitamin-C-Gehalt.

Sonne bis Halbschatten; wärmeliebend, sonst
allgemein anspruchslos, absolut frosthart, sehr trocken- und hitzeresistent, windfest und stadtklimafest.
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Verwendung:

Wildgehölz für die freie Landschaft in Hecken und auf Wällen, für
Seitenstreifen von Autobahnen. Wegen des tiefreichenden und
ausgedehnten Wurzelsystems hervorragendes Pioniergehölz zur
Bodenbefestigung. Wichtiges Vogelschutz- und Nährgehölz, Unter-
schlupf für Kleinsäuger, wird vom Wild gerne verbissen. Die Möglichkeiten zur Lenkung von Besucherströmen, Varianten-Schifahrern und Mountain-Biking durch Pflanzung undurchdringlicher Rosenhecken entlang markierter Wanderwege, an Schlagrändern und bei den Einmündungen von Schlepperwegen, wurden bisher noch nicht ausgeschöpft.
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