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Prunus padus - Frühe Traubenkirsche
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Wuchs:
Blüte und Frucht:
Standort und
Bodenansprüche: |
Kleiner Baum oder mehrstämmiger Großstrauch,
10 - 15 m hoch.
Weiß, in 10 - 15 cm langen locker hängenden Trauben, starker Duft. Erbsengroße,
schwarze Früchte, eßbar, bitterer Geschmack.
Wenig anspruchsvoll an Licht und Wärme. Bevorzugt tiefgründige, bodenfeuchte Auwälder,
gedeiht aber auch auf ärmeren Standorten und folgt den Wasserläufen im Gebirge bis knapp
unter die Laubbaumgrenze; kalkliebend. Verträgt keine Oberflächenverdichtung. |
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Verwendung: |
Wertvolles Wildgehölz zur Uferbefestigung und für die freie Landschaft; legt feuchte
Bodenstellen trocken; ausschlagfähiges Unterholz in Auwäldern, Flachmooren, an Bächen
und Gräben.
Wichtiges Nährgehölz für Wildtiere, Vögel, Bienen und Falter. |
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Prunus serotina - Spätblühende Traubenkirsche
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Heimat:
Wuchs:
Blüte und Frucht:
Standort und
Bodenansprüche: |
Nordamerika-Ost
Großstrauch oder kleiner Baum, 8 - 15 m (20 m) hoch, raschwüchsig.
Weiß, in 15 cm langen, kahlen walzenförmigen Trauben. Kugelige purpurrote Kirschen,
eßbar, bitter.
Liebt sonnige Plätze. Toleriert beinahe jede Bodenart, wächst selbst noch auf
nährstoffarmen, humosen Sandböden und auf festgelegten Dünen. Sie ist frosthart, gut
windresistent, stadtklimafest und übersteht auch längere Trockenperioden ohne
Laubschäden. |
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Verwendung: |
Schöner Parkbaum, hervorragend und ausdauernd für Windschutz, für die freie
Landschaft, Straßen und Autobahnen. Nährgehölz für Vögel und Bienen.In ihrer Heimat
liefern Stämme der Späten Traubenkirsche wertvolles
Furnierholz. Deshalb wurde sie in Europa schon bei der ersten
Fremdländer-Einbürgerungswelle massiv gepflanzt. Leider bildet sie in
unseren Breiten nur kurze und krumme Schaftformen aus.
Durch die hohe Verjüngungspotenz hat sich P. serotina mancherorts
zu einem unbeliebten Unterholz verbreitet, das nun wie die Robinie mit hohem
Aufwand wieder eingedämmt werden muß. |
 
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Prunus spinosa - Schlehdorn
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Wuchs:
Blüte und Frucht:
Standort und
Bodenansprüche: |
Dorniger Strauch bis 5 m hoch, sparrig und
dicht verzweigt, sehr langsamwüchsig.
Vor dem Blattaustrieb, weiß in Büscheln. Schwarzblaue Früchte, nach dem Frost
gut für Wein- und Likörbereitung geeignet.
Liebt sonnige Lagen; sonst sehr anpassungsfähiges Gehölz, wächst sowohl auf
sommertrockenen wie auch auf feuchten Böden, kalkliebend; sehr trockenheitsresistent,
hart und industriefest. |
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Verwendung: |
Wildgehölz für die freie Landschaft, an Autobahnen, an sonnigen Wald- und Wegerändern
und in Hecken. Pioniergebüsch für die Böschungsbegrünung. Wichtiges Schutz- und
Nährgehölz für Niederwild, Vögel und Insekten. |
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